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Unterwegs in Paris

Paris hat ein ausgebautes Transportnetzwerk um Ihren Besuch so angenehm wie möglich zu gestalten. Sie können alle Hauptattraktionen von Paris mit der U-Bahn, RER oder dem Bus erreichen ohne sich den Verkehrsstaus aussetzen zu müssen. Kommen Sie nach Paris und entdecken Sie die alten Gebäude der Bahnhöfe oder die beeindruckenden U-Bahnstationen.

Die Bahnhöfe

Paris hat sechs Bahnhöfe, die in der ganzen Stadt zerstreut sind.  
Der Austerlitz Bahnhofe (Gare d'Austerliz) befindet sich im 13. Distrikt und ist mit dem Süd-Westen Frankreichs, Portugal und Spanien verbunden. 
Der Est Bahnhof (Gare de l'Est) wurde früher Strasbourg Bahnhof genannt und befindet sich im 10. Distrikt. Heute ist er mit Ost-Frankreich, Deutschland, Schweiz und Österreich verbunden. 
Der Lyon Bahnhof (Gare de Lyon) befindet sich im 12. Distrikt und ist mit Süd-Frankreich, den Alpen (Gebirge), Italien und Griechenland verbunden. 
Der moderne Montparnasse (Gare Montparnasse) Bahnhof befindet sich im 15. Distrikt und von hier fährt der TGV Atlantique (Hochgeschwindigkeitszug) zur Bretagne und nach Südwest-Frankreich. Hier befindet sich der berühmte Montparnasse Turm.
Der Nord Bahnhof (Gare du Nord) befindet sich im 10. Distrikt und ist mit Belgien, den Niederlanden und skandinavischen Ländern verbunden. 
Der Saint-Lazare Bahnhof (Gare Saint-Lazare) war der Erste, der von den 6 Bahnhöfen erbaut wurde. Er befindet sich im 8. Distrikt und ist mit der Normandie und Großbritannien durch Dieppe verbunden.

Die Métro und RER

 

  

Die Pariser U-Bahn hat eine lange Tradition. Sie wurde 1900 eröffnet und zählt heute 15 Linien und 368 Stationen. Ihr Name: Métro stammt von dem Wort "Métropolitain" (Metropole). 
Die Métro ist ein Hauptaugenmerk für alle Besucher. Reisende kennen die Stationen nicht nur bei ihrem Namen sondern auch ihr Aussehen.
Verpassen Sie nicht die Bemerkenswertesten: Louvre-Rivoli, Arts et Métiers, Chaussée d'Antin, Concorde, Parmentier... und viel mehr.  Die Stadt hat eine wahr U-Bahn Identität erschaffen. Kultur und Architektur werden Sie begleiten während Sie auf die U-Bahn an der Haltestelle warten. 
Nichtsdestotrotz müssen Sie aufmerksam sein, da das Métronetz oftmals Besucher verwirrt. Um die richtige U-Bahn zu finden, müssen Sie auf die Karte sehen und die Endstation der Linie in Erinnerung behalten. 
Sie können mit einem Ticket die Métrolinien so oft wechseln wie Sie wollen, wenn Sie das U-Bahngelände nicht verlassen. Sie können außerdem die neue automatische Linie nehmen, die sogenannte Météor , Linie 14, welche von der Bibliothèque F. Mitterrand zum Gare Saint-Lazare fährt. Die Météor ist sehr nützlich und bedeutet High-Tech. 

Der RER (Réseau Express Régional) ist das suburbane Nahverkehrszugsystem von Paris. Ihr Métroticket ist innerhalb der Parisgrenzen auch in dem RER gültig.  So können Sie schnell aus der Stadt herauskommen und Orte wie das Musée d'Orsay oder den Jardin du Luxembourg besuchen. Sie können in den RER an den meisten Métrostationen einsteigen. Der RER bringt Sie weiterhin nach Versailles und zu den Flughäfen. Es gibt  fünf RER Linien.

Die Métro fährt von 5.20 bis 1.20 Uhr täglich und abhängig von der Tageszeit alle 2 bis 8 min. Der RER fährt täglich von 4.45 bis 1.30 Uhr. 


Busse

Eine Busfahrt ist eine andere Möglichkeit in Paris von A zu Z zu gelangen und ist wahrscheinlich der angenehmste Transportweg, da die Stadtfassade zu sehen ist und die Schönheit der Stadtarchitektur bewundert werden kann. Für Kurzstrecken ist der Bus effektiver als die Metro. Dennoch ist zu beachten, dass sich die Fahrtzeit während des Berufsverkehrs deutlich verlängern kann. Nicht alle Busse haben ihre eigene Verkehrsspur. 
Das Netzwerk ist ausgebaut und umfasst fast 60 Buslinien. 
Busse fahren von Montag bis Sonntag von 5.30 bis 20.30 Uhr und einige bis 00.30 Uhr. 

Nachts fahren 35 spezielle Nachtbusse, so dass Sie länger in Ihrem Restaurant, Bar oder Discothek bleiben können. Sie heißen “Noctiliens” und fahren von 00.30 bis 5.30 Uhr durch ganz Paris und der Île-de-France.

In Paris finden Sie spezielle Bustouren wie den Balabus, die Open Tour oder den Roten Bus (Les Cars Rouges), welche Stadtrundfahrten durch die Stadt entlang der Hauptattraktionen anbieten. Dennoch empfehlen wir, dass Sie Ihre Stadtrundfahrt selbst gestalten. Hier finden Sie ein Auswahl der öffentlichen Verkehrsbusse (RATP), welche Sie zu den schönsten Plätzen von Paris bringen. 

Planen Sie Ihre eigene Tour mit den folgenden Linien:
- Linie 24: Gare Saint-Lazare – Ecole vétérinaire de Maison Alfort, Jardin des Plantes, Seine Uferdämme, Arabisches Weltinstitut, Saint-Louis Insel, Cité Insel, Notre-Dame in Paris , Saint-Michel, Pont-Neuf, Louvre, Musée d’Orsay, National Assembly, Alexandre III bridge, Grand Palais, Invalidendom, Eiffelturm, Concorde, Tuileries, Champs-Elysées, Arc de Triomphe, Madeleine.
- Linie 30 : Trocadéro – Gare de l'Est, Eiffelturm, Place de l’Etoile, Arc de Triomphe, Champs-Elysées, Monceau Park, Place de Clichy, Moulin Rouge, Place Pigalle, Sacré-Coeur.
- der Monmartrobus fährt Sie über den Monmartre Hügel, Place du Tertre, Place Pigalle, Moulin Rouge...

Weiterhin sind die folgenden Linien interessant, um die Hauptattraktionen von Paris zu sehen:
Linien 96, 95, 87, 73, 72 und 24.


Tarife

Einzelfahrschein: 1,40 €
10 Fahrkarten (ohne Ermäßigung): 10,70 €
10 Fahrkarten (mit Ermäßigung): 5,35 €

Parisbesuch:
Erwachsene, Tageskarten: 1Tag: 8,35 €, 2 Tage: 13,70 €, 3 Tage: 18,25 €, 4 Tage: 26,65 €
Kind, Tageskarten: 1 Tag: 4,55 €, 2 Tage: 6,85 €, 3 Tage: 9,15€, 4 Tage: 13,70€

Museums- und Monumentseintrittskarten : 1 Tag: 18 €, 2 Tage: 36 €

Wenn Sie sich verirrt haben und Ihren Weg mit dem Bus, U-Bahn oder RER nicht mehr zurückfinden, nehmen Sie ein Taxi. Es gibt 14.900 Taxen in Paris und Sie können diese einfach an der Straße anhalten, wenn das Licht leuchtet.
Wir empfehlen Ihnen nicht mit Ihrem eigenen Auto Paris zu besuchen, da es ziemlich kompliziert ist in der Stadt zu fahren, vor allem im Berfusverkehr. Zudem fahren Pariser sehr schnell, oftmals ohne Rücksicht. Außerdem ist die Suche nach einem Parkplatz meist vergeblich und das ausländische Nummernschild zieht Autodiebe an.